Aktuelles

Folgen des EuGH-Urteils für den T6

[field_vorname_nachname] am 28.12.20

Der EuGH hat mit Urteil vom 17. Dezember 2020 entschieden, dass Abschalteirichtungen bei der Abgasreinigung, inklusive Thermofenster, grundsätzlich unzulässig sind (Az.: C-693/18). „Das Urteil hat weitreichende Auswirkungen und betrifft auch den VW T6. Auch in dem Bulli mit dem Dieselmotor des Typs EA 288 wird ein Thermofenster bei der Abgasrückführung verwendet. Nach der Entscheidung des EuGH ist somit klar, dass im T6 eine unzulässige Abschalteinrichtung zum Einsatz kommt“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

T5: Schadenersatz wegen Thermischem Fenster

[field_vorname_nachname] am 26.12.20

Das Landgericht Köln hat am 19. November 2020 dem Käufer eines VW T5 Schadenersatz im Abgasskandal zugesprochen (Az.: 24 O 167/20). VW muss den „Bulli“ zurücknehmen und den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstatten. In dem VW T5 California 2.0 TDI ist der durch den Abgasskandal bekannte Dieselmotor EA 189 mit der Schadstoffklasse Euro 5 verbaut. In dem Fahrzeug werde bei der Abgasrückführung unstreitig ein Thermofenster eingesetzt, stellte das LG Köln fest.

T5 Urteil: LG Köln spricht Schadenersatz zu

[field_vorname_nachname] am 22.12.20

In dem VW T5 California 2.0 TDI ist der durch den Abgasskandal bekannte Dieselmotor EA 189 mit der Schadstoffklasse Euro 5 verbaut. In dem Fahrzeug werde bei der Abgasrückführung unstreitig ein Thermofenster eingesetzt, stellte das LG Köln fest. Bei Außentemperaturen, die innerhalb dieses Thermofensters liegen, arbeitet die Abgasrückführung vollständig, bei niedrigeren oder höheren Temperaturen wird sie allerdings reduziert oder ganz abgeschaltet, was zu einen höheren Emissionsausstoß führt.

T6 Urteil Nummero 4

[field_vorname_nachname] am 29.10.20

VW hat im Abgasskandal eine weitere Niederlage vor Gericht bei einem Fahrzeug mit dem Dieselmotor des Typs EA 288 erlitten. Dabei handelt es sich um einen VW „Bulli“ T6. Gegen Rückgabe des T6 muss VW den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer erstatten. Das hat das Landgericht Hagen mit Urteil vom 11. August 2020 entschieden (Az.: 3 O 134/19).

Auch T5 und T6 als Vorserienfahrzeuge unterwegs

[field_vorname_nachname] am 27.10.20

Weiterer Ärger für die Bulli-Gemeinde: nachdem VW bereits im 2018 zahlreiche Autos der gesamten Modellpalette der Schadstoffklassen 5 und 6 (Diesel und Benziner) nicht nur zurückrufen, sondern auch zurücknehmen musste, stellt sich nun heraus, dass wohl mehr „Vorserienfahrzeuge“ ausgeliefert wurden, als bislang bekannt wurde, und dass zu einem großen Anteil Bullis der Modellreihen T5 und T6 betroffen sind.  Von der neuerlichen Aktion sind 2000 Autos betroffen, offensichtlich zu einem großen Teil T6-Bullis.

Rückruf für den VW T6 unter Code 23Z7

[field_vorname_nachname] am 15.10.20

Unter dem Code 23Z7 hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereits im April 2019 den Rückruf für Modelle des VW T6 angeordnet. Nun wird es ernst für die betroffenen Bulli-Fahrer, die dem Rückruf bislang nicht gefolgt sind. Derzeit fordert das  KBA sie erneut auf, ihren VW Transporter in die Werkstatt zu bringen und ein Software-Update aufspielen zu lassen. Ohne Update droht der Verlust der Fahrzeug-Zulassung.

Fahrverbot für Bullis in Stuttgart

[field_vorname_nachname] am 09.09.20

Mit dem Bulli in die City? Aus der Traum: Das seit dem 1. Januar 2019 für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse 4 und älter gültige Fahrverbot gilt in Stuttgart seit dem 1. Juli 2020 auch für die Schadstoffklasse 5 und trifft damit in voller breite die Bulli-Gemeinde. Das Fahrverbot gilt der sogenannten "kleinen Umweltzone" - also im Talkessel, Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffenhausen -  Für Anwohner gibt es keine Übergangsfrist.  Das Verkehrsverbot wurde vom Land Baden-Württemberg angeordnet und ist eine Maßnahme der 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans.

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