Der VW Bulli im Abgasskandal

Er ist ein Kind des deutschen Wirtschaftswunders und hat sich in einem einem halben Jahrhundert eine treue Fan-Gemeinde geschaffen. Für die Besitzer ist der Bulli Kult, für den Hersteller wohl nur noch ein Auto, das im hohen Preissegment hohe Gewinne erzielt. T5 und T6 stecken mitten drin im Abgasskandal und stehen wie keine anderen Modelle dafür, wie skrupellos VW die Folgen von Betrügereien und Fehlkonstruktionen auf die Besitzer abwälzt. "Schluss damit!" empfiehlt der Bulli-Anwalt.

Wichtiges zum Bulli Abgasskandal

Nachfolgend haben wir Ihnen in Stichworten die wesentlichen Punkte des Bulli-Abgasskandals zusammengefasst. Sollten Sie Ihre Rechtschutzversicherung selbst von der Sinnhaftigkeit einer Deckungszusage überzeugen wollen, so nutzen Sie bitte diese Informationen. Wir weisen in diesem Zusammenhang aber darauf hin, dass Deckungszusagen grundsätzlich von Ihrem Bulli-Anwalt durchgeführt werden sollten. – so geht das weiter.

AKTUELL:
  • Bullis als Vorserienfahrzeuge illegal unterwegs
  • Stuttgart: Diesel-Fahrverbote treffen Bulli mit voller Wucht
  • KBA macht Ernst mit Rückruf 23Z7
  • LG Wuppetal: Schadenersatz für T5-Besitzer
  • Kostenlose Erstberatung

    Der T5 im Abgasskandal

    Das Erfolgsmodell von 2009 bis 2015 - der T5 stand von Anfang an in der Abgasskandal-Diskussion. Der verbaute EA189-Motor gilt als die Mutter des Dieselskandals und es hat immer schon gewundert, warum ausgerechnet dieses Massemodell angeblich nicht betroffen sein sollte. Das Landgericht Osnabrück hat zum Aktenzeichen 10 O824/20 einem T5-Besitzer Schadenersatz zugesprochen..

    Schadensersatz T6

    Schadensersatz T6

    Der T6 - die aktuelle Krönung der Bulli-Entwicklung. Eigentlich ist der Bulli seit 2015 gut in der Spur - viele Kinderkrankheiten des T5 wurden ausgemerzt. Allerdings steht der T6 seit Dezember 2017 ganz intensiv in der Abgasskandal-Diskussion, nachdem tausende von bereits bestellten Autos nicht ausgeliefert werden durften und monatelang bem Händler auf ein Update warten mussten. Damit begann der T6-Abgasskandal - beendet ist er bis heute noch nicht.

    Der Öltod beim T5

    Die eigentliche Ungeheuerlichkeit im Bulli-Abgasskandal ist die Handhabe des Konzerns mit Käufern des T5 in der 179-PS-Version.- Kaum ein solches Auto erreicht ohne Probleme die 100.000 Kilometer-Marke und viele erleiden einen qualvollen "Öltod". Ein durch Konstruktionsfehler bedingter Motorschaden ist aber nichts, wofür der Konzern gerne geradesteht und so wird das Thema in den einschlägigen Foren besprochen - eine Lösung oder gar eine Entschädigung der Betroffenen ist nicht in Sicht.

    Öltod beim T6

    Öltod beim T6

    T6

    Die 204-PS-Maschine macht Probleme und die Öltod-Problematik scheint auch beim T6 angekommen zu sein. Bei etwa 100.000 Kilometer muss der komplette Motor getauscht werden. Unserer Kanzlei liegen bereits mehrere Fälle vor.

    Das Thermische Fenster im Bulli

    Das Thermische Fenster im Bulli

    VW gibt zu, dass in T5 und T6 das sogenannte "Thermische Fenster" genutzt wird. Darunter versteht man im Abgasskandal eine Abschaltvorrichtung, die die Abgasaufbereitung nur in einem bestimmten Temperaturfenster zwischen 7 und 33 Grad zulässt. Allerdings: Der EuGH hält das Thermische Fenster für eine unzulässige Abschaltvorrichtung, weil dessen Nutzung nicht der EU-Richtlinie entspricht.

    Rückrufaktionen für T5 und T6

    Rückrufaktionen für T5 und T6

    Um die im Dezember 2017 quasi stillgelegten T6 zulassungsfähig zu machen, musste Volkswagen ein Update entwickeln, das nach Genehmigung durch das Kraftfahrtbundesamt auf alle T6 aufgespielt wurde, die ab März 2018 ausgeliefert wurden, bis September 2018 in der Schadstoffklasse 6d temp die Probleme offensichtlich gelöst werden konnten. EA288-Modelle, die vor dem Jahresende 2017 ausgeliefert wurden, erhielten eine Rückrufaktion wegen Konformitätsabweichungen, T5 und T6 mit dem Motor EA189 wurden aktuell offiziell zurückgerufen.

    Abgasskandal Benziner

    Abgasskandal Benziner

    Auch der T5 2,0 TSI dürfte in den Abgasskandal verwickelt sein. Schon 2018 vermeldeten Handelsblatt und Bild am Sonntag, dass der TSI auf dem Rollenprüfstand so vom Fahrer manipuliert werden kann, dass das Automatikgetriebe früher schaltet, um Emissions-Grenzwerte einhalten zu können.

    Auch Transporter betroffen

    Auch Transporter betroffen

    T6 Transporter

    Das Landgericht München hat in einem ersten Urteil auch eine unzulässige Abschaltvorrichtung bei einem T6 Transporter nachgewiesen und dem klagenden Eigentümer Schadenersatz zugesprochen. Von einem Kaufpreis von 30.000 Euro muss VW 21.000 Euro als Schadenersatz zahlen.

    Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

    Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

    T5

    Seit 1. Juli 2020 darf der T5 nicht mehr hinein – Ab 1. Oktober werden Bußgelder erhoben. Fahrverbote gelten noch nicht für den T6.

    Erfolgreich klagen

    Erfolgreich klagen

    Rechtsanwalt Frederick Gisevius ist bei Brüllmann Rechtsanwälte in Stuttgart für den Themenkomplex "VW Bulli" zuständig. Als Kooperationsanwalt der IG Dieselskandal betreut er derzeit weit über 100 Klagen von Bulli-Besitzern gegen den Konzern, er ist ausgewiesener Kenner der Thematik EA288 und Begleiter des EA189 durch das Musterfeststellungsverfahren. Rechtsanwalt Gisevius hat vor dem Landgericht München das bundesweit erste Urteil auf Schadensersatz für den Eigentümer eines VW T6 durchsetzen können.

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    T5 und T6 im Abgasskandal


    Zeitplan

    Es hat lange gedauert bis zum 1. Bulli-Urteil - allerdings ist der erste Schritt der komplizierteste. Folgende Verfahren hängen sich im wesentlich an bestehende Urteile und an die Aussage des EuGH zum Thermischen Fenster. Für Bulli-Fahrer bedeutet eine lange Verfahrensdauer, dass sie ein grundsätzlich komfortables und praktisches Auto für einen längeren Zeitraum quasi ohne Wertverlust weiterrfahren können - denn der Erstattungsbetrag ist nicht variabel, weil VW u.U. kein Nutzungserssatz zusteht.


    Juristische Begleitung

    Eins vorweg: der "Bulli-Anwalt" ist nicht nur ein Marketing-Gag - in Kooperation mit der IG Dieselskandal betreut die Kanzlei Brüllmann im Allgemeinen und Rechtsanwalt Gisevius im Besonderen den Dieselskandal im Themenbereich VW Bulli von Anfang an, Frederick Gisevius hat das erste T6-Urteil bundesweit erstritten und zahlreiche weitere Verfahren in der aktuellen Abwicklung.


    Was können wir tun?

    Brüllmann Rechtsanwälte begleitet Sie in Schadensersatzforderungen gegen die Hersteller und ganz speziell gegen VW, wenn Bullis der Schadstoffklassen 5 und 6 betroffen sind. Wir bieten Ihnen eine telefonische Erstberatung, einen persönlichen Termin in unserer Kanzlei und eine kostenlose Abfrage Ihrer Rechtsschutzversicherung an - zudem die gewachsene und nachzuweisende Expertise einer Kanzlei, die sich in ein Thema hineingekniet hat.,